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Bochum. Arbeit mit Zukunft.

STEF9105„Vor Arbeit ganz schlau“ heißt es in der neuen Marketingkampagne für Bochum. Der Slogan verdeutlicht eindrucksvoll, dass wir in den letzten Jahren schon ein großes Stück Strukturwandel geschafft haben. Denn wir in Bochum stecken den Kopf nicht in den Sand, wir verzagen nicht. Wir versuchen immer, neue Lösungen zu finden!

Jetzt und auch in Zukunft sind Gewerbe, Handwerk, Industrie und Mittelstand wichtige Garanten für Arbeitsplätze in Bochum. Bochum ist und bleibt ein wichtiger Standort für Unternehmen. Dabei kommt es in Zukunft ganz wesentlich auf einen Dreiklang an: Produktion, Technologie und Gründergeist.

Bochum. Zukunftsfeste Arbeitsplätze.

Bochum hat viele Chancen, um die uns manch andere Großstadt im Revier beneidet. Mit der verkehrsgünstig gelegenen ehemaligen Opel-Fläche warten fast eine Million Quadratmeter Industriefläche in unserer Stadt auf eine neue Nutzung. Dies gibt es so in keinem anderen Ballungsraum. Ja, es sind Arbeitsplätze verloren gegangen. Aber es müssen und werden viele neue Stellen für Bochumerinnen und Bochumer entstehen. Die Fläche muss nachhaltig entwickelt und vermarktet werden.

Dabei wird es nicht mehr nur um die großen Industrieunternehmen gehen. Kleine und mittelständische Betriebe gewinnen an Bedeutung. Das Unternehmen, das sich in Bochum vergrößern will, der Betrieb, der einen neuen Standort sucht: Für diese Firmen müssen attraktive Flächen und passende Dienstleistungen bereitstehen.

STEF9203Bei der Wirtschaftsförderung und -entwicklung müssen – stärker als in der Vergangenheit – Kooperationen gesucht werden. Mit anderen Kommunen im Ruhrgebiet und anderen starken Wirtschaftsstandorten in NRW. Für viele dort ansässige Weltmarktführer kann eine Zusammenarbeit mit Bochum als Universitätsstadt überaus attraktiv sein.

Bochum ist der zweitgrößte Hochschulstandort in Nordrhein-Westfalen, der fünftgrößte in Deutschland. Bochum ist eine internationale Wissensstadt. Mit dem Gesundheitscampus ist erst jüngst ein neuer Schwerpunkt hinzu gekommen. Und das darf nicht der letzte bleiben! Die Gesundheitswirtschaft ist einer der Wachstumsmotoren in NRW. Der Gesundheitssektor bietet schon heute die meisten Arbeitsplätze in Bochum. Diesen Sektor will ich stärken! Dabei werde ich meine Erfahrungen und Kontakte als langjähriger wirtschaftspolitischer Sprecher in NRW einbringen.

Große Chancen bieten auch technologische Entwicklungen. Beispielsweise Industrie 4.0 bedeutet, dass Produktionsverfahren noch stärker technisiert und digitalisiert werden. Maschinen und Produkte kommunizieren miteinander und lernen voneinander. In Bochum haben wir guten Chancen, uns in einem entscheidenden Bereich von Industrie 4.0 an die Spitze zu setzen. Das liegt an unseren Kompetenzen in der IT-Sicherheit. Ich will helfen, diese Chancen richtig zu nutzen.

In der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft liegen wichtige Potentiale in Bochum. Die Stärkung der Hochschullandschaft, die Weiterentwicklung der Verbundforschung und vor allem auch die Förderung von Gründungen müssen hohe Priorität genießen. Dazu gehört auch die Umsetzung eines „Innovationsfonds Ruhr“, einem Beteiligungskapital-Fonds mit dem über Stadtgrenzen hinweg gute Ideen gefördert werden können.

Es muss gelingen, die jungen Menschen, die gut ausgebildet unsere Schulen und Hochschulen verlassen, in der Stadt zu halten. Und mit ihnen ihre Ideen! Mit der neuen Ausrichtung der Wirtschaftsförderung muss auch eine neue Gründungskultur geschaffen werden.

Bochum. Neue Chancen für Langzeitarbeitslose.

STEF9505Auch die Vermittlung von Arbeitsplätzen muss sich den neuen Bedingungen unseres Arbeitsmarktes anpassen. Gemeinsam mit dem JobCenter müssen wir versuchen, mehr Langzeitarbeitslose neu oder weiter zu qualifizieren und in Arbeit zu vermitteln.

Die Stadt muss mit den Arbeitgebern neue Ideen entwickeln und umsetzen. Das Projekt „Bochumer Chance“, in dem Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, in Partnerunternehmen eine reale Beschäftigungschance erhalten wird, ist hierfür ein gutes Beispiel.

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