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Bochum. Wohnen mit Zukunft.

Bochum ist ein toller Ort zum Wohnen. Aber: Viele finden hier kein passendes Angebot. Ich höre von immer mehr jungen Familien, die gerne in Bochum leben würden, aber kein passendes Haus oder Bauland finden. Da muss was geschehen. Wir brauchen zentral gelegenen Wohnraum, aber auch ruhige Orte, die Platz zur Selbstverwirklichung bieten. Wir müssen junge Familien in unserer Stadt halten und ihnen ermöglichen, hier ihre Zukunft zu leben und alt zu werden.

Bochum. In Würde alt werden.

STEF8753Alt ist übrigens bereits unser Wohnungsbestand. Wir sind eine Stadt des Hochparterres. Das ist nicht zeitgemäß und schafft viele Barrieren. Wo immer wir Barrieren entdecken, müssen wir sie aus dem Weg räumen.

Natürlich können wir hier nicht alles neu bauen, aber es gibt andere Wege. Wir müssen Änderungen im Bestand erreichen und dort die Investitionen forcieren. Schließlich wollen immer mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger bis ins hohe Alter hinein in den eigenen vier Wänden leben. „Daheim statt Heim“ lautet für viele das Motto. Und das ist auch richtig so.

Wir haben aber in Bochum generell keinen Platz für Barrieren. Wir brauchen lebenswerte und solidarische Quartiere, die ein Leben in Würde bis ins hohe Alter ermöglichen.

Weniger Treppen, breitere Türen, mehr Fahrstühle. Davon profitieren nicht nur unsere älteren Mitmenschen. Auch Bochumerinnen und Bochumern mit Handicap wird geholfen. Und auch Eltern mit Kinderwagen freuen sich über breitere Türen. Barrierearmut ist ein Thema, das uns alle angeht.

Bochum. Gemeinsam gestalten.

STEF0988Gemeinsam können wir viel erreichen. Deswegen sehe ich uns auch in der Pflicht bei einem SOS-Team, welches ich in Bochum ansiedeln möchte. SOS steht für Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit. Ein Team der Stadtverwaltung soll sofort auf Bürgerbeschwerden reagieren, etwa wenn Schilder von Pflanzen zugewuchert sind oder an einem Ort immer wieder neuer Müll abgeladen wird. Anschließend sind aber wir Bürgerinnen und Bürger gefragt. Ist das Problem behoben, sollten wir uns selbst mehr in die Verantwortung nehmen.

Bäume für Bochum.

Bäume für BochumWas Eigenitiative bewirken kann, zeigen Projekte wie „Bäume für Bochum“.

Durch das Sturmtief Ela sind viele Bäume umgestürzt oder mussten gefällt werden. Viele hundert Bochumerinnen und Bochumer haben anschließend gemeinsam Tausende von Bäumen neu gepflanzt.

Solche Projekte sind wichtig für ein gelungenes Miteinander und eine Stadt, in der es Freude macht, zu wohnen.

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