Kurz Platz nehmen, ein wenig verweilen, einfach mal innehalten und etwas Kraft tanken: 1.000 zusätzliche Bänke für Bochum sollen dazu einladen. Die Stadt möchte die Sitzgelegenheiten ab diesem Sommer aufstellen – unterstützt von Spenderinnen und Spendern. Und in einer gemeinsamen Aktion mit der Bochumer Lokalredaktion der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger bei der Stadt oder bei der Bochumer WAZ-Redaktion melden, wenn sie eine Bank stiften möchten. Sie können ihre Spende mit einem Standortwunsch verknüpfen. Oder sie schlagen einfach einen Ort vor, wo ihrer Meinung nach eine Sitzgelegenheit fehlt. Das kann beim Einkauf in der Innenstadt oder im Stadtteilzentrum sein, beim Spaziergang vor der eigenen Haustür oder im Grünen. Das „1.000-Bänke-Programm“ funktioniert dabei nach dem „Aus eins mach zwei“-Prinzip:

„Für jede gespendete Bank stellen wir eine weitere auf“
Oberbürgermeister Thomas Eiskirch

Bis 2020 möchte die Stadt Bochum so die zusätzlichen Sitzgelegenheiten aufstellen und damit auf einen häufig geäußerten Wunsch der Bürgerinnen und Bürger „nach mehr Verweilqualität“ in der Innenstadt, in den Stadtteilen und in den Wohnquartieren reagieren.

Spenderinnen und Spender, die dazu beitragen möchten, können zwischen drei Modellen wählen: einem leicht geschwungenen Bank-Typ, der mit seinem modernen Design die Innenstadt schmücken soll. Für Wälder, Parks, Rad- und Wanderwege gibt es einen Bank-Klassiker, der sich mit einer gelungenen Kombination aus Holz und Stahl bewährt hat. Für die Stadtteile setzt die Stadt auf Nachhaltigkeit: Das dafür zur Auswahl stehende Modell besteht aus wiederverwerteten Materialien.

„Wir prüfen kurzfristig jeden Standortwunsch“, sagt Thomas Eiskirch. So dürften die Bänke, die alle fest verankert werden, zum Beispiel nicht wichtige Zufahrten für Feuerwehr und Rettungsdienst verstellen. „Sollte ein Standort aus solchen rechtlichen Gründen nicht möglich sein, schauen wir, dass wir die gestiftete Bank im näheren Umfeld aufstellen“, versichert Bochums Oberbürgermeister. Das gemeinsame Ziel des „1.000-Bänke-Programms“ für Bochum ist: „Zusammen die Aufenthaltsqualität in Bochum zu steigern.“

 

 Weitere Informationen (und Kontaktmöglichkeiten): bochum.de

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