„In zwei Jahren hatten wir sechs unterschiedliche Spanischlehrer.“
„Bei uns in der Schule ist das Internet, wenn es überhaupt funktioniert, super langsam.“

18 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 21 Jahren haben am Donnerstag, 06. September, mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch beim JugendDialog auf dem Gelände der Jahrhunderthalle Probleme und Herausforderungen aus ihrem Alltag diskutiert. Bereits im Mai waren die jungen Bochumerinnen und Bochumer erstmals zusammengekommen, um sich kennenzulernen und für sie wichtige Themen zusammenzutragen. „Mal mit denen zu sprechen, die die Sachen wirklich entscheiden, ist einfach toll, deshalb bin ich auch hier“, erklärte eine Teilnehmerin.

Auf der Agenda beim gestrigen zweiten Treffen standen vor allem die Themen Schule, Bildung und Digitalisierung. Wie muss die technische Ausstattung an Schulen aussehen? Was kann gegen Unterrichtsausfall getan werden? Passend zu diesen Fragen war auch Schuldezernent Dietmar Dieckmann eingeladen, der den Jugendlichen Rede und Antwort stand. Nach den Schilderungen einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellte er klar: „Die Technik muss funktionieren. Es kann nicht sein, dass, bis alles läuft, 15 Minuten vergehen und die am Ende im Unterricht fehlen. Da müssen wir ran.“

Auch Oberbürgermeister Thomas Eiskirch unterstrich: „Es ist mir wichtig, zu erfahren, was sich Jugendliche in unserer Stadt wünschen, was ihre Themen sind und sie bewegt. Die Hinweise, die ich hier bekomme, kann ich direkt in anderen Kontexten einbringen und davon berichten.“

Einladung zum JugendDialog. Foto: Stadt Bochum, Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation

Einladung zum JugendDialog.
Foto: Stadt Bochum, Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation

Die 18 Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurden stellvertretend für die 18.000 Bochumerinnen und Bochumer in dieser Altersgruppe ausgewählt. Dabei spielt ihre religiöse oder soziale Herkunft und die aktuelle schulische oder berufliche Laufbahn keine Rolle. Das nächste Treffen ist für den 30. Oktober geplant. Dann werden die Entwicklung der Innenstadt und anderer Quartiere den Schwerpunkt bilden. Eingeladen ist dazu Baudezernent Dr. Markus Bradtke.

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